Die Genehmigungsverfahren beim Regierungspräsidenten Köln laufen noch. Beantragt sind die Verbrennung von 25.000 Tonnen Müll aus Neapel. Die Betreiber der AVG rechnen mit 20.000 Tonnen, die aus Neapel ankommen und in der Kölner Müllverbrennungsanlage verarbeitet werden.
Einen Haken hat die Sache, wie die Kölnische Rundschau berichtet. An den Gleisen der AVG fehlen Kräne, die in der Lage sind, Seecontainer zu entladen. Deshalb soll der Müll in Kalk ausgeladen werden und dann quer durch die Stadt nach Niehl zur Verbrennung transportiert werden. Je Fahrt können 20 Tonnen transportiert werden. Macht mindestens 1.000 Mülltransporte quer durch Köln. Da es sich nicht um frischen, sondern um Monate alten Müll handelt, werden die Anwohner entlang der Transportstrecke Freude an den südländischen Gerüchen haben.
Fraglich bleibt allerdings, aus welchem Grunde die AVG nicht kurzfristig mobile Kräne etwa bei der Firma Colonia anmietet und so das Müllproblem vor Ort löst. Ist wahrscheinlich zu einfach.








